Kitzbühel 2016
Lange ersehnt und erwartet kam er endlich:
Der erste Schnee und das ausgerechnet zur Abfahrt der ersten Ausfahrt des Skiclubs im neuen Jahr.
Das Ziel war Kitzbühel und die Teilnehmer ahnten bereits bei den ersten Kilometern auf der Autobahn, dass ihnen eine lange Anreise bevorsteht.
Dichtes Schneetreiben und hohes Verkehrsaufkommen, eine sehr ungünstige Kombination. Erst am späten Abend erreichten wir endlich unser Hotel in Mittersill, wo uns noch ein leckeres kaltes Buffet erwartete.
Es schneite die ganze Nacht über und am nächsten Morgen ließ der Blick aus dem Fenster nichts Gutes erahnen.
Starker Schneefall, Wind und schlechte Sicht lassen das Skifahrerherz nicht gerade höher schlagen. Aber die Gruppe machte das Beste daraus. Es wurden mehr oder weniger Pistenkilometer abgefahren oder die urigen Hütten im Skigebiet erkundet.
Abends erwartete uns nach Aufenthalt im Wellnessbereich des Hotels ein reichhaltiges Abendessen und nach einem gemeinsamen Absacker wurde es dann schnell ruhig.
Auch am Sonntagmorgen schneite es wieder bei allerdings besseren Sichtverhältnissen und Bussi Harald fuhr uns direkt nach Kirchberg an den Lift.
Wir wollten schließlich die Streif erkunden, bevor an diesem Wochenende die Abfahrer dort die Piste beim legendären Hahnenkammrennen herunter sausen. Doch der Wind machte uns erst mal einen Strich durch die Rechnung. Die Gondel war wegen Sturm gesperrt und wir mussten mit dem Skibus zur nächsten Gondel fahren. Aber auch das kann einen Skiclübler nicht erschüttern.
Rein in die Gondel und zielstrebig zur Streif. Dort waren viele Helfer zu Fuß und mit dem Heli damit beschäftigt, die Piste abzusperren und renntechnisch zu präparieren. Ein Riesenspektakel und jeder schaute respektvoll auf die Neigung und die Sprungabschnitte der Streif. Der untere Abschnitt war noch offen und konnte befahren werden und dies wurde natürlich eifrig genutzt.
Nach der Mittagspause wurde die Sicht wieder schlechter und so ging es gemeinsam die Talabfahrt herunter, natürlich nicht ohne die abschließende Bombardinoeinkehr am Schneeiglu.
Mit den Skiern direkt bis an den Bus, das haben die meisten auch noch nicht erlebt. Aber dank der geschlossenen Schneedecke auf dem Parkplatz war es möglich und so konnten wir pünktlich die Heimreise antreten. Auch hier war wieder Geduld gefragt, es schneite kräftig und bis München ging es teilweise im Schritttempo voran.
Bei der Ankunft in Wilferdingen waren sich die Teilnehmer einig: Kitzbühel ist immer eine Reise wert.
Für das Wetter und den Verkehr kann keiner was, Schee war's.

Kitzbuehel2016